Coinbase (COIN): Das Casino, das niemals schließt – Warum ich übers Wochenende halte

Veröffentlicht am 30. Januar 2026 | WSB Blog

Hoch die Hände, Wochenende!
Es ist Freitag, der 30. Januar. Schaut auf euer Konto. Ist das Gehalt da? Gut.
Bevor ihr es für überteuerten Alkohol oder Skins in GTA VI ausgebt, lasst uns über die Aktie reden, die gerade dabei ist, das traditionelle Finanzsystem (TradFi) endgültig lächerlich zu machen.

Wir reden über Coinbase (COIN).
Erinnert ihr euch, als alle sagten: „Coinbase ist tot, die Gebühren sind zu hoch, die DEXs (Dezentrale Börsen) übernehmen!“?
Tja. Totgesagte leben länger. Und Coinbase lebt nicht nur, es frisst gerade die Konkurrenz.

Wir befinden uns mitten im Krypto-Superzyklus. Bitcoin ist sechsstellig (wie wir es im November prophezeit haben). Aber während Bitcoin das „digitale Gold“ ist, ist Coinbase die verdammte Bank, der Tresor und die Autobahn zugleich.

„Base“ ist der Gamechanger (und keiner checkt es)

Das ist der Punkt, den die Wall-Street-Opas in ihren Excel-Tapeten immer noch nicht verstehen.

Coinbase ist nicht mehr nur eine Börse, wo man Gebühren zahlt, wenn man Dogecoin kauft.

Coinbase besitzt Base.

Das ist ihre eigene Layer-2 Blockchain auf Ethereum.

Im Januar 2026 hat Base mehr Transaktionen abgewickelt als Ethereum selbst. Und ratet mal, wer an jeder einzelnen Transaktion mitverdient? Richtig. Coinbase.

Das sind „Service Revenues“. Das ist wiederkehrender Umsatz. Das ist stabil. Das ist das, was Apple mit dem App Store gemacht hat.

Apps werden auf Base gebaut. Social Media, Games, Zahlungen. Und Brian Armstrong (der CEO, der aussieht wie Lex Luthor, aber für die Guten kämpft) hält die Hand auf.

Der „Monatsende-Effekt“

Warum schreibe ich das heute, am Freitag den 30.?
Weil wir ein Phänomen kennen: Den Fiat-Inflow.

Millionen von Menschen weltweit haben heute ihr Gehalt bekommen. Die Krypto-Sparpläne werden heute und morgen ausgeführt.
Die Börsen (NYSE/Nasdaq) machen gleich zu. Aber Krypto handelt weiter. Samstag. Sonntag.
Wenn Bitcoin am Wochenende pumpt (was er oft tut, wenn die Liquidität dünn ist), dann öffnet die Coinbase-Aktie am Montag mit einem riesigen „Gap Up“ (Kurslücke nach oben).
Ich positioniere mich vor dem Wochenende. Ich kaufe COIN heute Abend kurz vor Börsenschluss um 21:55 Uhr. Ich wette auf das grüne Wochenende.

Die SEC hat keine Munition mehr

Jahrelang war die SEC (die US-Börsenaufsicht) der Endgegner. Gary Gensler wollte Krypto töten.

Aber 2026? Die Gerichte haben gesprochen. Coinbase hat die meisten Kämpfe gewonnen oder sich geeinigt.
Die regulatorische Klarheit in den USA ist endlich da. Das öffnet die Türen für die ganz großen Fische. Pensionsfonds, Versicherungen… sie alle wollen Exposure. Und sie gehen nicht zu Binance. Sie gehen zu Coinbase, weil es der einzige Laden ist, der „compliant“ ist und nicht von irgendeinem Typen auf den Bahamas regiert wird.

Das Risiko: Wenn der Bär aufwacht

Klar, wenn Bitcoin am Wochenende auf 80k abstürzt, dann wird COIN am Montag bluten. Das Beta (die Schwankungsbreite) zu Bitcoin ist brutal.
Und: Die Konkurrenz schläft nicht. Robinhood und Kraken knabbern an den Marktanteilen. Die Gebühren werden langfristig sinken müssen. Aber solange „Base“ wächst, ist mir das egal.

Ich kaufe die Infrastruktur

Coinbase ist für mich wie Google im Jahr 2005. Sie haben das Tor zum Internet (Web3) gebaut.
Jeder, der rein will, muss Maut zahlen.
Die Aktie hat im Januar schon gut performt, aber wir sind noch weit weg von der Bewertung, die dieser Cashflow eigentlich verdient.

Genießt euer Wochenende. Trinkt ein Bier. Und schaut ab und zu auf den Ticker. Wenn BTC die 115k knackt, sehen wir uns Montag auf dem Mond.

Schönes Wochenende, Tyler 🪙