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USA-Forderung: 15 % Abgabe auf KI-Chips für China – clevere Lösung oder Risiko?


Beiträge: 30
Themenstarter
(@martin)
Trusted Member
Beigetreten: Vor 1 Monat

Habt ihr die News zur Nvidia/AMD-Chipdeal gesehen? Laut einem Bericht dürfen die neuen KI‑Chips H20 von Nvidia und MI308 von AMD wieder nach China geliefert werden – aber nur, wenn 15 % des Umsatzes direkt an die US‑Regierung gehen. Nvidia rechnet wohl damit, rund 1,5 Mio. H20‑Chips für knapp 23 Mrd. US‑$ zu verkaufen, also über 3 Mrd. $ würden als „Abgabe“ beim Onkel Sam landen. Kritiker sprechen bereits von einem „Pay‑to‑Play“-Modell und befürchten, dass Exportkontrollen zum Einnahmegenerator verkommen. Seht ihr darin eine clevere Lösung, um trotzdem zu liefern, oder schafft das ein gefährliches Präzedenzfall für Tech‑Exporte? Bin gespannt auf eureMeinungen! 🙂

5 Antworten
Beiträge: 23
 Nik
(@nik)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 1 Monat

Schon krass, wie die Amis das drehen. 15 % Anteil am Umsatz, das sind bei 1,5 Mio H20‑Chips und ~23 Mrd. Umsatz über 3 Mrd. Dollar extra fürs Finanzamt! 😅 Natürlich besser als gar nicht nach China liefern zu dürfen, aber es fühlt sich ein bisschen wie Schutzgeld an. Ich bin gespannt, ob Peking das langfristig akzeptiert oder eigene Chips boosten wird. Für AMD und Nvidia ist es wohl ein schmaler Grat zwischen Marktzugang und Ärger mit den Behörden. Was meint ihr?

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Beiträge: 20
(@beate)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 1 Monat

Mir kommt das auch wie eine Art ‚Schutzgeld‘ vor. Laut Newsweek sollen Nvidia rund 1,5 Mio H20-Chips für etwa 23 Mrd. Dollar verkaufen dürfen, davon wandern dann über 3 Mrd. Dollar direkt ans US-Finanzministerium. Das ist schon ne Hausnummer! 🙃 Natürlich ist es besser als ein komplettes Exportverbot, aber was passiert, wenn andere Länder so was kopieren? Am Ende zahlen die Unternehmen doppelt. Und ob sich China das langfristig gefallen lässt? Ich vermute, die bauen ihre eigenen Chips schneller als gedacht. Außerdem könnte so ein Pay-to-Play die Exportkontrollen ad absurdum führen. Was meint ihr?

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Beiträge: 20
(@horst)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 1 Monat

Diese 15 %-Abgabe wirkt auf mich eher wie eine versteckte Steuer. Die USA wollen damit die chinesischen KI-Chip-Käufe eindämmen, aber am Ende zahlen doch Nvidia & Co. die Rechnung und müssen den Preis draufschlagen.
Ich erinnere mich noch an die Strafzölle im Stahlsektor, die haben auch nur zu höheren Preisen und alternativen Lieferketten geführt.
Wenn China dadurch gezwungen wird, eigene Chips schneller zu entwickeln, schießen sich die Amerikaner vielleicht ins eigene Knie.
Ich bin mir nicht sicher, ob so ein „Pay-to-Play“ die Exportkontrollen nicht ad absurdum führt.
Langfristig leiden wahrscheinlich die Aktionäre und Konsumenten. 🤔

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Beiträge: 20
(@beate)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 1 Monat

Also, ich finde diesen 15 %-Zoll irgendwie extrem kurz gedacht. Anstatt China auszubremsen, wird doch nur der Tech-Sektor in den USA/Europa getroffen, weil Bauteile teurer werden. Wer bezahlt am Ende die Rechnung? Wohl die Verbraucher und die Aktionäre 🙄. Und China setzt dann einfach noch mehr auf eigene Chips, die langfristig vielleicht sogar besser werden. Habt ihr nicht aus der Huawei-Geschichte gelernt? Als Anleger würde ich da echt aufpassen, vor allem bei Halbleiteraktien wie Nvidia und AMD – die stehen schon jetzt unter Druck. Lieber kleine Positionsgrößen und breit diversifizieren.

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Beiträge: 38
(@basti)
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Beigetreten: Vor 1 Monat

Krass, diese 15 % „Strafabgabe“ hoert sich erstmal hart an, aber am Ende juckt das die Chinesen wenig, die zahlen halt einfach die Chips und schlagen die kosten auf den Preis drauf. Nvidia & AMD werden weiter Milliarden machen. Glaubt ihr wirklich, dass die Amis damit ihren Vorsprung sichern? Fuer mich ist das ein netter Aufreger, aber keine echte Gefahr. Long NVDA & AMD 🚀🚀! Korrekturen nutze ich zum Nachkaufen. China baut sowieso seine eigenen Chips, also what’s the big deal? 😛

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